
Denise Chantal Haschke
Kunst · Raum · Wahrnehmung · Bildung
Denise Haschke
Denise Haschke geht künstlerisch eigene Wege. Ihre Kunst bewegt sich zwischen vertiefter künstlerischer Forschung, Performance-Kunst, Installation und experimentellen Settings, die einem Publikum einzigartige, alle Sinne und den Geist stimulierenden Kunstgenuss bescheren.
Tief beeinflusst von der Natur und dem alpinen Lebensraum, rückt sie die unspektakulären und verborgenen Dinge in den Mittelpunkt. Die Wahrnehmung zu verändern und die Art und Weise, wie wir die Dinge betrachten stehen im Fokus. Aktuelle Themen wie die Sorge um die Natur, die Gletscher und den Planeten übersetzt sie künstlerisch in äusserst poetische, starke Bilder. Der Einsatz von möglichst nachhaltigen Materialien ist dabei eine Herausforderung. Oft sind auch diese vergänglich, schmelzen, verdunsten oder lösen sich auf. Die künstlerischen Methoden sind Teil der Haltung, die Kreation ist ein bewusster Prozess der Sinneswahrnehmungen. Seit über einem Jahrzehnt verfolgt sie konsequent die Kunst des Ephemeren und performt und zeigt diese in verschiedenen Kunstkontexten.

Foto: Mathias Kunfermann
10 Jahre Galerie 94 (2015-2025)
Ausstellung:
9. Mai bis 28. Juni 2025
Vernissage (inkl. Präsentation Jubiläumsbuch 2015-2025):
Donnerstag, 8. Mai 2025, 18.30 Uhr
Catrina Sonderegger, freie Kuratorin & Steffi Kessler, Stadträtin Baden, Abteilung Kultur
Finissage:
Samstag, 28. Juni 2025, 13 bis 17 Uhr
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 17 bis 19 Uhr / Samstag 13 bis 17 Uhr
oder nach Vereinbarung (In der Woche vom 16.-22. Juni wegen Messe Basel geschlossen.
Erbari Engiadinais in der Ausstellung
Erbari engiadinais ist eine Werkserie, in der frische Pflanzen aus der alpinen Landschaft des Engadins im Zentrum stehen. Sowohl unscheinbare Arten vom Wegesrand als auch historisch genutzte Heilpflanzen und typische Vertreter der Bergflora werden darin inszeniert. Die natürlichen Säfte der Pflanzen, reich an Farbstoffen wie Flavonoiden und Gerbstoffen, reagieren mit lichtempfindlichem Papier und erzeugen dabei handgefertigte Unikate auf hauchdünnem Ino-shi Papier.

